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Tecklenburg GmbH durch branchenweite Negativentwicklung zur Insolvenzantragstellung veranlasst

2 Min. LesezeitTecklenburg GmbH
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Tecklenburg GmbH durch branchenweite Negativentwicklung zur Insolvenzantragstellung veranlasst

Straelen, 10. Januar 2024 – Die Tecklenburg GmbH hat heute beim zuständigenAmtsgericht in Kleve einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. DieEntscheidung war infolge der aktuellen Entwicklung der Bauindustrie, die unter anderem miteinem Einbruch der Nachfrage am Wohnungsbau einhergeht, unumgänglich.Das Amtsgericht wird jetzt einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen, der dieAusgangslage eingehend analysieren und gemeinsam mit der Geschäftsleitungverschiedene Optionen für die Sanierung prüfen wird.Die Auswirkungen vergangener und aktueller Krisen haben zu erheblichen Belastungen inder Immobilienwirtschaft geführt – Dabei sind die allgemeinen Entwicklungen in derBauindustrie, mangelnde Planbarkeit und Zuverlässigkeit auf politischer Seite, die sowohlinstitutionelle als auch private Investoren und Kunden von Investitionen abhält, neben derInvestitionszurückhaltung aufgrund gestiegener Zinsen, die zunehmende Verteuerung vonBaumaterialien, abgerissene Lieferketten und Materialengpässe, mangelnde staatlicheFörderung sowie bürokratische Herausforderungen, die Bauprojekte in die Länge ziehen, alswesentliche Ursachen anzuführen.Dies hat dazu geführt, dass auch ein Traditionsunternehmen wie die Tecklenburg GmbH,welches seit 146 Jahren besteht in Schwierigkeiten geraten ist.Insbesondere der Verkauf eines bereits fertiggestellten Großprojektes war zum Ende desJahres 2023 fest eingeplant, konnte bislang aber nicht realisiert werden. Gestiegene Zinsenund angepasste Renditeerwartungen haben die Globalinvestoren verunsichert und zumAbwarten genötigt.Zur Überbrückung des so entstandenen Liquiditätsengpasses hat die Tecklenburg GmbHbeschlossen, einen Antrag auf Insolvenz bei dem zuständigen Amtsgericht einzureichen.Trotz dieser Herausforderungen betont die Geschäftsführung die positive Aussicht auf eineFortführung des Unternehmens. Erklärtes Ziel von Hermann Tecklenburg ist es, dasUnternehmen weiterzuführen und sämtliche Bauprojekte in der zugesicherten Qualität undTermintreue fertigzustellen. Der gute Auftrags- und Projektbestand bildet die solideGrundlage für eine erfolgreiche Sanierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens. DieTecklenburg GmbH plant, diese Phase aktiv für eine Restrukturierung zu nutzen. Der Fokuswird auf einer langfristig tragfähigen Neuausrichtung des Unternehmens liegen.Von der Insolvenz betroffen sind auch die Gruppengesellschaften TecklenburgProjektentwicklungs GmbH sowie die Projektgesellschaften IG Dortmund Eastgate GmbH &Co. KG und IG Ratingen Wallstraße GmbH & Co. KG.

Über die Tecklenburg GmbH:Die Tecklenburg GmbH ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen mitHauptsitz in Straelen. Das Traditionsunternehmen blickt auf eine 146-jährige Geschichte inder Immobilienwirtschaft zurück. Sukzessive hat sich das Bauunternehmen über denGeneralunternehmer zum diversifizierten Immobilienunternehmen mit Bau-, EntwicklungsundVerwaltungsleistungen eigener Projekte sowie im Auftrag Dritter entwickelt. Damals wieheute wird der Anspruch, durch eigene Ressourcen alle Bausteine der Immobilie flexibel zubedienen und die gesamte Wertschöpfungskette des Immobilienprozesses abzudecken,gelebt. Die Unternehmensgruppe beschäftigt derzeit rund 140 Mitarbeiter.Internet: www.tecklenburg-bau.dePressekontakt:Ansprechpartner: Eva EngelbrechtTecklenburg GmbHE-Mail: presse@tecklenburg-bau.de

Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Neuigkeiten-Archiv der Tecklenburg GmbH.

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