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Auszeichnung

DGNB-Zertifikat in Gold für Straelens REWE-Markt

2 Min. LesezeitTecklenburg GmbH
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DGNB-Zertifikat in Gold für Straelens REWE-Markt

Der Supermarkt wurde von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Neben der Ökobilanz schauten die Prüfer unter anderem auch auf die Verkehrsanbindung.

Was haben der Reichstag in Berlin und das Rewe-Gebäude in Straelen gemeinsam? Beide sind für ihre Bauweise ausgezeichnet worden. Der Supermarkt in der Blumenstadt wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet – der zweithöchsten von drei Auszeichnungsstufen (Silber, Gold, Platin) im DGNB-System für Neubauten. Hermann Tecklenburg, dessen Unternehmen von Beginn der Planung über die Auswahl und Verarbeitung der Materialien bis zur Realisierung durch ein umfassendes Qualitätsmanagement dafür gesorgt hat, dass sämtliche Vorgaben eingehalten wurden, übergab das Gütesiegel in Gold am Mittwoch dem Hausherrn, Rewe-Kaufmann Günther Gellen.

Bewertet wurden für das „Rewe Green Building“ nicht nur ökologische Aspekte, sondern der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes. Auch soziokulturelle und ökonomische Aspekte wurden betrachtet. Zur Ausstattung gehören unter anderem Heizungs-, Lüftungs- und Beleuchtungstechnik sowie Kälteanlagen. Die Heizenergie wird zu 80 Prozent über die Abwärmenutzung der zentralen Gewerbekälte und zu 20 Prozent durch den Einsatz von Wärmepumpen gedeckt. Am Mittwoch ging es aber weniger um Wärme: Angenehm kühl standen die Teilnehmer der Preisverleihung im Markt, denn auch die Klimatechnik funktioniert gut. Betrieben wird der Markt nach Angaben des Betreibers mit Strom aus erneuerbaren Energien. Auch das Regenwasser wird gesammelt und genutzt.

„Es freut mich sehr, an meinem Heimatort Straelen einen Markt […] betreiben zu dürfen“, sagte Günther Gellen. Mit den Preisträgern freute sich auch Bürgermeister Hans-Josef Linssen. Auf Nachfrage bestätigte er, dass nicht nur die Architektur selbst, sondern auch der Markt nach manchen Bedenken vor dem Bau sehr gut bei den Straelenern ankomme. Und auch die intensive Diskussion um die Parkmöglichkeiten sei Vergangenheit. „Man findet in Straelen immer einen Platz“, freut sich der Verwaltungschef.

Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Stuttgart, bewertet für das Gütesiegel die Nachhaltigkeit anhand von sechs verschiedenen Bewertungsfeldern. Neben der Ökobilanz schauen sich die Prüfer auch an, wie die Verkehrsanbindung ist und wie kinderfreundlich geplant wurde.Quelle: RP (Dirk Möwius)Bild: Gottfried Evers

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